Das Monte-Team

Unser Monte-Team ist genauso bunt und individuell wie es auch unsere Schülerinnen und Schüler sind. Wir sind keine Einzelkämpfer, sondern unterstützen uns gegenseitig und arbeiten eng zusammen. Wir unterrichten in Klassenteams, das bedeutet, dass jede Klasse von zwei PädagogInnen betreut wird. Außerdem gibt es FachlehrerInnen, die mit den Schülerinnen und Schülern bestimmte Inhalte erarbeiten. In der Offenen Ganztagsschule arbeiten ErzieherInnen daran, den Kindern ein interessantes Nachmittagsprogramm zu bieten. Wichtiger Bestandteil des Teams sind auch unsere beiden Köchinnen und natürlich unsere Schulsekretärin.

Schulleitung und Verwaltung

Eva Schröner, Schulleitung

Seit 2019 bin ich die Schulleiterin an unserer Schule. Meine Hauptaufgabe ist es, den Schulalltag zu organisieren. Darüber hinaus ist es mir besonders wichtig, die pädagogische Qualität der Schule stetig weiter zu entwickeln und zu festigen. Ich setze mich leidenschaftlich dafür ein, dass unsere Schule ein Ort bleibt, an dem sich SchülerInnen und KollegInnen in einem geborgenen Umfeld engagieren und weiterentwickeln können, ihre Ideen einbringen und verwirklichen dürfen. Das bedeutet vor allem, montessorische Werte vorzuleben, einen wertschätzenden Umgang zu pflegen und mit den Schülerinnen und Schülern, den Eltern und dem Team stets im Austausch zu bleiben. Daran arbeite ich jeden Tag!

Vita

Nach meinem Studium (Lehramt, Germanistik, Pädagogik (M.A.), „educational media“ (M.A.)) entwickelte ich zunächst Lehr- und Lernmedien für einen großen Konzern. Aber so sehr ich die interessante Tätigkeit und die vielen Reisen auch mochte, entschied ich mich nach fünf Jahren für meine Tochter - und damit auch für das Referendariat. In den folgenden Jahren arbeitete ich an verschiedenen Regel-Grund- und Förderschulen. Dabei stellte ich fest, dass sich meine Sicht auf das Kind, meine Ansprüche an guten Unterricht und meine Wünsche, wie Pädagogik sein sollte, weiterentwickelten und sich nur noch schwer mit dem Regelschul-Alltag vereinbaren ließen. Daher nutzte ich die Zeit, in der ich mit meinem Sohn in Elternzeit war, um mich neu zu orientieren… und fand Montessori. Ich machte das Montessori-Diplom und bewarb mich an der Montessorischule Soden, an der ich seit 2013 als Klassenleiterin der roten Klasse tätig bin.

Barbara Sauer, stellvertretende Schulleitung

Mein beruflicher Weg führte mich zunächst in verschiedene Kindertagesstätten. In einer dieser Einrichtungen lernte ich Materialien und Pädagogik von Maria Montessori intensiver kennen und schätzen. Voller Begeisterung von Montessoris Philosophie legte ich neben Beruf und Erziehung meiner beiden Söhne das Montessori-Diplom in Würzburg ab.

Seit 2010 bin ich hier an der Montessorischule in Soden. Eingestiegen bin ich zunächst in der Grundschule und habe seit einigen Jahren meine berufliche Heimat bei den Jugendlichen in der Sekundarstufe gefunden. Daher kann ich sagen, dass ich mittlerweile unsere Monte in- und auswendig kenne und liebe.

Seit 2020 unterstütze ich zusätzlich zu meinen Aufgaben in der Klasse die Schulleitung. Zu meinen großen Stärken zähle ich Organisationstalent sowie strukturiertes, planvolles Arbeiten. Mein Tätigkeitsbereich umfasst daher u.a. die Klassenplanung, das Erstellen der Stunden- und Vertretungspläne sowie das Koordinieren von Fortbildungsmaßnahmen für die PädagogInnen. Außerdem helfe ich immer da mit, wo gerade Unterstützung gebraucht wird.

Ich stehe in ständigem engen Kontakt mit der Schulleiterin und der Vorstandschaft. Als harmoniebedürftiger Teamplayer ist mir eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der ganzen Schulfamilie sehr wichtig.

Christine Roth, Sekretärin

Ich darf seit 18 Jahren hier meinen Traumberuf ausüben.

Ich liebe die Abwechslung von Büroarbeit und Begegnung mit Kindern, Eltern und KollegInnen.

Meine Aufgaben nach Meinung der Schüler sind:

  • Anrufe bei den Eltern bei vergessenem Pausenbrot, Turnbeutel und Bauchweh
  • kopieren und ausdrucken von Arbeitsblättern
  • Pflaster kleben und Trost spenden
  • die Bälle für die Pause bewachen
  • bestimmen, ob Regenpause ist
  • ein bisschen am Computer tippen

Was ich sonst noch mache:

  • für Kinder, Eltern und MitarbeiterInnen die erste Anlaufstelle für alle Dinge des Schulalltags sein. Ich freue mich immer, wenn ich helfen kann!
  • Versenden der Eltern-Mails und des Wochenberichts
  • Verwaltung der Schülerdaten
  • und alles, was in einem Schulsekretariat sonst noch anfällt

Grundschule

Blaue Klasse

Marie Demel, Klassenleiterin

Mein Name ist Marie Schwind, ich bin die Klassenlehrerin der blauen Klasse und ich bin … sehr kreativ und BEGEISTERT!

Schon als Kind war ich sehr neugierig und wollte die Welt und ihre WUNDER mit allen Sinnen ERFAHREN und meine neu gewonnenen Erkenntnisse auch an andere weitergeben. Daher war es keine Überraschung, dass ich bereits während meiner eigenen Grundschulzeit meiner Nachbarin die Buchstaben vermittelte, die ich selbst gerade erst gelernt hatte! Und natürlich wollte ich dann auch LEHRERIN werden. Vor meinem Studium absolvierte ich aber erst noch eine Erzieherausbildung.

Meine SchülerInnen schätzen an mir, dass sie sich immer auf mich verlassen können und dass ich auch sehr gerne mit ihnen QUATSCH mache, denn man muss auch mal über sich selbst LACHEN können!

JEDES KIND will lernen! Daran glaube ich ganz fest! Und selbst, wenn ein Kind die Lust am Lernen verloren hat, denke ich, dass man diesen FUNKEN wieder zum Glimmen bringen und das FEUER erneut entfachen kann.

Aus diesem Grund lasse ich auch meine in meiner Freizeit erlangten FÄHIGKEITEN auf den unterschiedlichsten Gebieten (z. B. Handlettering, Musik, Schauspiel, Sport) gerne in unseren Unterrichtsalltag einfließen:

Besonders beliebt sind meine improvisierten „Werbespots“ für Arbeiten, die nicht ganz sooo gerne gemacht werden, die man aber aus Übungszwecken auch nicht vermeiden sollte: „Frau Schwind, machst du mal wieder Werbung?“ Nach der kurzen, humorvollen Impro-Werbeeinheit ist die BEGEISTERUNG wieder da und es arbeitet sich gleich viel leichter daran!

Übrigens: Dieses Foto entstand im Distanzunterricht vor einer Videokonferenz mit den Kindern. Auch wir Erwachsenen haben uns bei der Faschingsparty verkleidet. Und zwar haben wir das einfach so mal im November gemacht, als wir in Quarantäne waren. Warum auch nicht?!

 

Janina Jäger, pädagogische Assistentin

Die Montessorischule in Soden begleitet mich schon lange. Ich durfte hier die zweite bis zehnte Klasse meiner Schulzeit verbringen und habe dadurch das Konzept der Montessorischule aus der Sicht einer Schülerin erleben können.

Viel von dem, was ich in der Montessorischule als Schülerin gelernt habe, hat mir auf meinem Lebensweg geholfen. An der Montessorischule habe ich mit Freude gelernt. Wenn ich an meine Schulzeit zurückdenke, sind es die Atmosphäre, die Unterstützung und der Glaube an mich, der mir entgegengebracht wurde, die mir besonders positiv im Gedächtnis geblieben sind.

Während meiner Ausbildung zur „staatlich anerkannten Erzieherin" habe ich in einige andere Arbeitsfelder Einblick bekommen und darin gearbeitet. Auch wenn ich in dieser Zeit viel Neues gelernt habe, wurde mir umso mehr klar, dass ich als Erzieherin an die Montessorischule zurückkehren möchte, um Kinder beim Lernen und Wachsen zu begleiten, in der Hoffnung, dass sie einmal genau so froh auf ihre Schulzeit zurückblicken wie ich.

Seit September 2020 arbeite ich vormittags mit Marie Schwind in der blauen Klasse, um die Kinder zu begleiten und als pädagogische Assistentin zu unterstützen. Nachmittags gestalte ich mit den Kindern in der OGS die freie Zeit und leite die AG am Freitag.

Rote Klasse

Eva Schröner, Klassenleiterin

Meine Lieblingsfarbe ist. . .   (Überraschung) türkis

Am liebsten mache ich. . .  Englisch, Deutsch, Kunst

Mein Lieblingsmaterial ist. . .  das Markenspiel

Die schönste Klassenzeit hatte ich. . .  im Zeltlager in Mömlingen

Der interessanteste Ausflug mit der Klasse ging. . .  ins Mathematikum nach Gießen

Mein Lieblingsplatz im Klassenzimmer ist. . .  auf dem Teppich an der Heizung

Zum Lachen bringen mich. . .   Witze, die von Kindern erzählt werden und Kinder, die Witze erzählen

Die tollsten Klassenprojekte waren. . .  digitale Werbung für unsere Monte zu erstellen, ein Hörspiel zu schreiben und aufzunehmen, ein Witzebuch in der Druckwerkstatt zu drucken, ein Stabpuppentheaterstück zu schreiben und aufzuführen, Monte-News (unsere Zeitung) herauszubringen, einen Monte-Film zu drehen...

Lehrerin in der roten Klasse zu sein ist der schönste Beruf der Welt, weil. . .  die Kinder mich immer wieder inspirieren, Neues auszuprobieren. Sie vertrauen mir und lassen sich auf meine Impulse ein. Außerdem verlangen sie mir ab, mich selbst und meine Arbeit immer wieder zu reflektieren und erinnern mich daran, mich selbst nicht so wichtig zu nehmen. . . und natürlich, weil es einfach "sauviel" Spaß macht!

Nicole Byrne, pädagogische Assistentin

Mein Name ist Nicole Byrne. Im Februar 2018 fing ich hier an der Montessorischule in Soden als pädagogische Assistentin mit recht wenig reformpädagogischer Erfahrung an zu arbeiten. Nun, einige Jahre Erfahrung und Kurse an der Montessori-Akademie in Biberkor später, kann ich sagen, dass der Erfahrungsschatz und die Begeisterung für diese großartige Pädagogik stets weiter wachsen und ich mich auf das nie endende Lernen freue. Ich bin staatlich anerkannte Heilerziehungspflegerin. Es liegt in meinem Wesen, mich für Menschen zu interessieren, sie zu beobachten und auf ihre Bedürfnisse einzugehen. Die Arbeit an unserer Schule ermöglicht mir das jeden Tag aufs Neue.

Die englische Sprache liegt mir sehr am Herzen. Ich habe viele Jahre in Großbritannien gelebt. Meine Tochter ist dort geboren. Es macht mir großen Spaß, Kindern die Sprache Englisch spielerisch näher zu bringen. Dies tat ich lange Zeit in Kitas und in meiner selbstständigen Tätigkeit „Early English for Kids“ in Aschaffenburg/Schweinheim, welche ich vor meiner Anstellung an der Schule ausübte. Auch hier an der „Monte“ unterrichte ich Englisch an der Grundschule.

Oft kann man mich auch in der „Offenen Ganztagsschule“ (OGS) antreffen. Dort bin ich häufig nach Unterrichtsende tätig und leite auch die ein oder andere AG.

Ich bin ein absoluter Hundenarr und liebe gemeinsame Unternehmungen mit meiner Tochter und meinem lustigen kleinen Mops „Rocky“, der bei unseren Schülerinnen und Schülern sehr bekannt und vor allem beliebt ist. Er freut sich immer sehr, wenn er ausnahmsweise mitkommen darf und genießt die Aufmerksamkeit.

Gelbe Klasse

Manfred Dembinski, Klassenleiter

Ich bin Grundschullehrer und unterrichte seit September 2009 als Klassenleitung in der gelben Klasse. Bevor ich mein Studium für das Lehramt an Grundschulen aufgenommen habe, habe ich schon zwei andere Berufe ausgeübt: Postbeamter und Offsetdrucker.

Nach meinem 2. Staatsexamen war ich als Gründungslehrer maßgeblich am Aufbau der 1998 gegründeten Marianne-Frostig-Schule in Offenbach beteiligt: Eine Grund-, Haupt- und Realschule mit den Schwerpunkten Frostig- und Montessoripädagogik. Während dieser Zeit absolvierte ich die zweijährige Montessoriausbildung. An dieser Schule war ich zehn Jahre als Klassenlehrer und in der Funktion als Stufenleiter tätig.

Ich bin verheiratet, habe mit meiner Frau zusammen vier Töchter und zwei wunderbare Enkelkinder. Mit Marla und Henry verbringen wir gerne so viel Zeit wie möglich.

Außer meiner Klassenleitung in der gelben Klasse unterrichte ich in der Grundschule Sport und bin Administrator für die Computerprogramme IzEL und Antolin.

Aufgrund meiner vielseitigen Erfahrungen in unterschiedlichen Berufen ist mir die Aussage von Maria Montessori: „Hilf mir, es selbst zu tun!“ eine wichtige Orientierung!

Yvonne Fäth, pädagogische Assistentin

Ein wertschätzender Umgang mit Kindern, der sich an ihren Bedürfnissen orientiert, ist mir sehr wichtig. Als Erzieherin und auch als Mutter konnte ich immer wieder feststellen, dass Kinder schon in sehr jungen Jahren Fähigkeiten und Fertigkeiten aus ihrer eigenen Motivation heraus - ihres inneren Bauplanes - erlernen möchten. Um ihnen entsprechende Erfahrungen zu ermöglichen, bin ich auf Maria Montessori, ihre Materialien und Herangehensweisen, aufmerksam geworden. Ich habe große Freude daran zu sehen wie gut diese Angebote angenommen werden und die Bedürfnisse der Kinder befriedigen. Sie spüren eine intensive Selbstwirksamkeit und gehen begeisterungsfähig durch die Welt.

„Wem es bei der Erziehung gelungen ist, ein Interesse zu wecken, das dazu führt, eine Handlung auszuwählen und diese mit allen Kräften und mit tätigem Enthusiasmus auszuführen, der hat den Menschen erweckt.“ Maria Montessori

Meine Begeisterung wuchs mit vielen guten Erfahrungen. So hatte ich „Feuer gefangen“ und eine Montessoriausbildung absolviert. Es gibt nichts Schöneres, als Kinder bei der Entdeckung der Welt und ihrer individuellen Stärken beobachten zu können. Eine besondere Herzensangelegenheit ist es mir, gemeinsam mit den Kindern, eine inspirierende Umgebung voller Wärme und Respekt zu schaffen.

Grüne Klasse

Katharina Brötz-Chisi, Klassenleiterin

Ich kam nach einem fast 20-jährigen Aufenthalt in Afrika zur Montessorischule in Soden, . Ich schaute mich hier nach einer Lehrerstelle um und fand in Soden eine kleine Schule mit familiärer Umgebung. Bereits in Malawi habe ich erste Einblicke in die Montessori-Pädagogik erhalten. In der Internationalen Schule, an der ich in Malawi arbeitete, besuchte ich einen Montessori-Kurs, und lernte so die Grundlagen von Maria Montessoris Pädagogik kennen. Die Faszination bestätigte sich, als ich hier an der Montessori-Schule in Soden hospitieren durfte.

Als ich die Leitung der Grünen Klasse übernahm, war mir klar, dass ich so schnell wie möglich mein Montessori-Diplom erwerben wollte, damit ich den Kindern den Zugang zu dem genialen Montessori-Material noch besser ermöglichen kann. Glücklicherweise fand ich recht schnell einen Kurs, den ich im letzten Jahr erfolgreich abschloss. In Zusammenarbeit mit den Kindern, die immer wieder neue Ideen einbringen und interessante Projekte beitragen, lerne ich jeden Tag dazu.

Waltraud Keller, pädagogische Assistentin

„Es muss doch möglich sein, die Begeisterung und die Lust am Lernen und Entdecken, die Schulanfänger mitbringen, zu erhalten.“

Diese Überlegungen führten mich im März 2001 an die Montessorischule Soden. Seitdem begleite ich begeistert Kinder in der Schule und unterstütze sie  dabei, sich in ihrem individuellen Tempo zu entwickeln und ihr Potenzial zu entfalten.

Mit der „Kosmischen Erziehung“ entdeckte ich die Möglichkeit, in angemessener Weise auf die „Weltneugier“ der Grundschulkinder zu antworten. Es bereitet mir große Freude, in die Zusammenhänge der Entstehungsgeschichte der Erde, des Lebens, des Menschen und der Entwicklung der Kulturen einzuführen und die Kinder zu erleben, wenn sie fragen und forschen. Diese Arbeit bildet den Rahmen des Montessorikonzeptes.

Damit sich diese vielen neuen Erkenntnisse und Erfahrungen vernetzen, brauchen wir BEWEGUNG. Mit der Rhythmik – einer Kombination von Musik, Bewegung und Sprache - kenne ich eine pädagogische Arbeitsweise, die eine Fülle von Möglichkeiten bietet. Vielfältige Lernprozesse in den Bereichen Wahrnehmung, Kommunikation, Kreativität fördern die Bildung und Entwicklung der Persönlichkeit, steigern die Konzentrationsfähigkeit und unterstützen das sozial-emotionale Klima in der Lerngruppe.

Mit Rhythmik macht das Lernen Spaß! Die meisten Kinder sind gerne dabei und ich sowieso.

Sekundarstufe

Julia Arbeiter, Sekundarstufenleitung

Schon als Schülerin habe ich mich für „System und Lebensraum Schule“ interessiert und mich in der damaligen Landesschülervertretung Bayern und in der SchülerInneninitiative München engagiert. Nach Studium und Referendariat für das Lehramt Mittelschule blieb ich noch weitere zwei Jahre als Klassenleitung in Jgst. 7-9 an einer staatlichen Hauptschule in München tätig.

Mir wurde aber klar, dass ich im staatlichen System auf Dauer nicht das verwirklichen konnte, was ich unter Sinn-vollem Lernen verstand und auch was ich im Studium gelernt hatte. Und nachdem „meine“ Klasse nach der 9. Jahrgangsstufe ohnehin flügge geworden war, hängte ich meine sichere Beamtenstelle an den Nagel und wechselte an die Montessorischule Dachau.

Der Liebe wegen zog ich schon ein Jahr später nach Babenhausen und bewarb mich initiativ an der Montessorischule Soden, denn in Montessori hatte ich meine berufliche Heimat gefunden. Hier wurde gerade eine Klassenleitung für den ersten Durchgang der 9. Jahrgangsstufe und damit den Quali-Prüfungen gesucht und so war ich ganz offenbar der passende Deckel zum Topf. Wir bauten dann mit viel Elan die Jahrgangsstufenfolge mit Einführung der 10. Klasse zu Ende und ich blieb bis zu meiner ersten Elternzeit 2015 Klassenleitung der 8/9/10. Vor meiner zweiten Elternzeit war ich ein halbes Jahr Klassenleitung in der 7/8 und bin nun seit Oktober 2020 wieder im Dienst, nun als Pädagogische Leitung der Sekundarstufe.

Ich freue mich sehr über meine Aufgabe, die Sekundarstufe mit unserem engagierten Team weiterzuentwickeln. Wir arbeiten stetig daran, für die Jugendlichen ein Lernumfeld in einer förderlichen Gemeinschaft zu bieten, in welchem sie Lernen als sinnvolles und befriedigendes Tun erleben und, indem sie anhand wertvoller Erfahrungen und Erkenntnisse reifen können, sich als „noch nicht ausgewachsene Erwachsene“ in einem geschützten Rahmen erproben und entfalten können.

Sek A

Lea Westarp, Klassenleiterin

Hallo, mein Name ist Lea Westarp. Ich bin verheiratet, habe zwei Söhne und zwei Katzen. Ich wollte eigentlich schon immer Lehrerin werden. Nach einer recht turbulenten eigenen Schulzeit (ich habe jeden Schulabschluss, den es gibt: Quali, Mittlere Reife und Abitur), habe ich Realschullehramt mit der Fächerkombination Deutsch und Geschichte studiert, weil mich diese Fächer schon immer sehr interessiert haben und weil ich eine bessere Lehrerin sein wollte, als die "Pädagogen", denen ich als Schülerin begegnet bin. In meiner beruflichen Laufbahn habe ich aber auch Erdkunde und Biologie unterrichtet und Gymnasial- bzw. FOS-Klassen bis zum Fachabitur an der Regelschule begleitet. Außerdem war ich in Frankfurt an einer Privatschule als Abteilungsleiterin für die Realschule und die Berufsfachschule tätig.

Nebenbei habe ich in den letzten beiden Jahren zusammen mit meinem Co-Autor zwei Schüler-Workbooks zur Entwicklung von Kompetenzen für das digitale Zeitalter geschrieben.

An der Montessorischule bin ich die Klassenleitung der Sekundarstufe A und sehr froh darüber, mit Frau Sauer im Klassenteam zusammenarbeiten zu können. Mein Montessori-Diplom habe ich im Sommer 2020 abgeschlossen und bin nach wie vor sehr begeistert von dieser Art der Pädagogik, in der das Kind im Zentrum steht. Da ich von Natur aus sehr neugierig bin, liebe ich es, neue Dinge zu erfahren und bilde mich gerne auf allen möglichen Themengebieten weiter.

Ich wünsche allen Kindern und Jugendlichen eine schöne Schulzeit mit positiven Erfahrungen und dem Wissen, dass Erwachsene nicht nur Regeln vorgeben, sondern auch die Bedürfnisse und Probleme von SchülerInnen ernst nehmen und immer als Ansprechpartner zur Verfügung stehen.

Barbara Sauer, pädagogische Assistentin

Seit September 2010 bin ich an der Montessorischule in Soden als pädagogische Assistentin beschäftigt. Zunächst arbeitete ich in der Grundschule mit den Kleinen. Zum Schulhalbjahr 2012 musste in der SEK A eine vakante Stelle kurzfristig besetzt werden. Eigentlich habe ich mich in der Sekundarstufe nur als Übergangslösung gesehen. Mittlerweile gehöre ich mit Freude zum Inventar!

Warum Montessoripädagogik?

  • Weil die SchülerInnen in ihrem eigenen Tempo lernen dürfen.
  • Weil durch die Altersmischung der SchülerInnen ein gegenseitiges Unterstützen und Voneinanderlernen möglich ist.
  • Weil Unterricht Spaß macht, den man mit allen Sinnen erlebt.
  • Weil die Kids durch Lernen ohne Druck selbssttändig und selbstbewusst werden.

Warum Montessoripädagogin:

  • Weil jeder Tag spannend und inspirierend ist.
  • Weil mir die Teamarbeit in der Klasse Zeit für Freiräume lässt, auf jede/n SchülerIn mit ihren/seinen Bedürfnissen individuell einzugehen.
  • Weil es mir große Freude macht, die Kinder durch selbsterstelltes Lehrmaterial für Mathematik zu begeistern.

Ich organisiere und gestalte gerne die Klassengemeinschaft mit, bin stressresistent und energiegeladen, meistens gut gelaunt und freue mich auf jeden Schultag!

Ich bin verheiratet und Mutter von zwei erwachsenen Söhnen. Gerne bin ich in der Natur unterwegs und liebe ganz besonders die Berge. Zum „Runterkommen“ krautere ich in unserem großen Garten und schaue meinen Hühnern beim Scharren zu. Außerdem bin ich seit vielen Jahren aktive Musikerin und Jugendleiterin im Musikverein.

Sek B

Katharina Fischer, Klassenleiterin

Seit 2018 bin ich die Klassenleitung der Sek B hier an der Montessorischule und genieße jeden einzelnen Tag davon! Besonders schätze ich unsere gemeinsamen Erlebnisse in der Natur, spannende Projektarbeiten oder kreative Themenumsetzungen.

Ursprünglich bin ich Gymnasiallehrerin, habe mich aber stets nach einer Schule/Schulform gesehnt, in der das Wohl der Kinder und die Entwicklung des individuellen Potenzials oberste Priorität haben. Auch wenn wir durch das Homeschooling auf viele tolle Erlebnisse verzichten mussten, haben wir als Sek B immer das Beste daraus gemacht. Nun freuen wir uns aber auf eine Zeit ohne Distanzunterricht und mit vielen großartigen Abenteuern!

Ansonsten liebe ich es zu reisen, unterschiedliche Kulturen kennenzulernen und dabei über mich selbst hinauszuwachsen, nicht ohne Grund habe ich bereits viele Jahre im Ausland gelebt. Lesen, wandern und backen sind für mich der ideale Ausgleich zum Schulalltag.

Alessandro Buglia, pädagogischer Assistent

Buongiorno, ich heiße Alessandro Buglia und bin seit September 2020 Teil des Montessori-Teams. Ich bin der pädagogische Assistent in der Klasse Sek B (7/8) und arbeite auch in der OGS, wo ich eine Yoga- und eine Italienisch-AG anbiete. Es macht mir sehr viel Spaß, den SchülerInnen durch die gemeinsamen Yogastunden ein gesundes geistiges und körperliches Bewusstsein zu vermitteln und ihnen in der Italienisch-AG meine Kultur und Sprache näherzubringen.

Ursprünglich stamme ich aus Rom und bin im Jahr 2014 der Liebe wegen nach Deutschland gekommen. Ich bin 37 Jahre alt, habe 2 wunderbare Kinder und jeweils einen Master in Philosophie und Pädagogik. Ich freue mich sehr, Teil des Montessori-Teams zu sein!

 

 

Sek C

Sebastian Appel, Klassenleiter

Mein Name ist Sebastian Appel und ich habe an der Friedrich-Alexander Universität Erlangen/Nürnberg Biologie und Chemie auf Lehramt studiert. An unserer Montessorischule habe ich die Klassenleitung der Sekundarstufe C inne und unterrichte NuT in der siebten und achten Jahrgangsstufe. Der Wunsch, Lehrer zu werden, entstand bei mir, als ich mit 15 Jahren zum ersten Mal eine Jugendmannschaft im Handball trainierte.

Handball ist eines meiner liebsten Hobbys und ich spiele es seit meinem fünften Lebensjahr aktiv. Außerdem trainiere ich seit drei Jahren auch wieder eine Jugendmannschaft. Meine anderen Interessen sind das Singen in einem Chor und Klavier- und Orgelspielen.

An der Montessorischule fühle ich mich sehr wohl und wurde im letzten Schuljahr sehr herzlich aufgenommen. Immer wieder beeindruckt mich die Selbstständigkeit und Reflexionsfähigkeit der Schülerinnen und Schüler an unserer Montessorischule und es macht mir großen Spaß, jeden Tag neue Erfahrungen mit den Kindern/Jugendlichen zu sammeln.

Heike Gutwerk, pädagogische Assistentin

Seit Januar 2021 bin ich als pädagogische Assistenz (B.A. Bildungswissenschaften) in der Sek C tätig.
Meine Liebe zur Natur und der Respekt vor allem Leben motivieren mich darin, die Kinder für die Gartenarbeit zu begeistern und ihnen einen wertschätzenden Umgang zu vermitteln.

Aus meiner langjährigen Erfahrung in eigener Praxis als Lerntherapeutin (HpG) und Legasthenietrainerin bringe ich viel Erfahrung in diesem Bereich mit und unterstütze die SchülerInnen gerne auf ihrem Weg. Dabei spielt Bewegung für mich eine große Rolle und es ist mir ein großes Anliegen, diese verstärkt in den Unterricht und die Schule zu bringen.

Für die oberen Klassen kann ein Auslandsaufenthalt das Ziel sein. Da ich als Leitung des Europabüros von IN VIA Aschaffenburg direkt an die „Monte“ gewechselt bin, sind meine Einblicke und Eindrücke was Au-pair Aufenthalte bzw. Freiwilligendienste angeht noch sehr aktuell. Als ausgebildete eurodesk Beraterin berate ich gerne rund um das Thema Auslandaufenthalte.

Sek D

Manuela Schmitt, Klassenleiterin

Geboren wurde ich in Unterfranken und aufgewachsen bin ich in Mittelfranken. Ich selbst bezeichne mich gerne als Nürnbergerin, weil das meine Wahl-Heimat ist.

Studiert habe ich nach meinem Abitur das Lehramt für Gymnasien in den Fächern Germanistik, Geschichte und Sozialkunde an der Friedrich-Alexander-Universität in Erlangen. Nach meinem 1. und 2. Staatsexamen hab ich als Lehrkraft an verschiedenen Gymnasien unterrichtet, u. a. am Pirckheimer-Gymnasium in Nürnberg, am Gymnasium Herzogenaurach und am Friedrich-Dessauer-Gymnasium in Aschaffenburg.

Neben meiner Tätigkeit als Lehrerin war ich lange Jahre auch als Prüferin bei der Ausbildereignungsprüfung an der IHK Aschaffenburg angestellt.

Schließlich hat mich meine Entscheidung freiwillig aus dem Staatsdienst auszuscheiden an die Montessori-Schule nach Soden gebracht. Dort unterrichte ich seit 2018 die Abschlussklasse in den Fächern Deutsch, Mathematik, Englisch, GSE und AWT und bereite die Schüler auf ihre Abschlussprüfungen vor. Mit der Montessori-Pädagogik habe ich meine Passion fürs Unterrichten gefunden.

Wenn ich nicht in der Schule unterrichte, widme ich mich in meiner Freizeit meiner größten Leidenschaft, der Musik. Ich spiele Tenorsaxophon, hauptsächlich im Jazzbereich, und singe in einem klassischen Chor den Solo-Sopran.

Ganz nach dem Motto „Bau dir deine Zukunft selbst“ hoffe ich, dass  viele Jugendliche, die nach der Abschlussklasse unsere Schule verlassen, in eine aufregende und glückbringende Zukunft starten können. Ich freue mich, diese jungen Menschen innerhalb dieses bedeutenden Lebensabschnittes begleiten zu dürfen.

Anja Bergmann-Mayr, pädagogische Assistentin

Ein herzliches Hallo,

mein Name ist Anja Bergmann-Mayr. Ich habe Pädagogik studiert und bin seit 2016 als Pädagogische Assistentin an der Montessorischule. Seit dem Schuljahr 2019/2020 ist die Abschlussklasse mein Zuhause. Gemeinsam mit meiner Kollegin bereiten wir unsere SchülerInnen auf ihre Schulabschlüsse (Quali und M10) vor. Seit 2019 bin ich Ansprechpartnerin der SMV (Schüler mit Verantwortung). Eine riesige Bereicherung und Freude war meine Montessori-Ausbildung, die ich im Sommer 2020 mit dem Montessori-Diplom abgeschlossen habe.

In meiner Freizeit sitze ich gerne an meiner Nähmaschine und tobe mich kreativ aus. Aber genauso gerne verbringe ich meine Zeit im heimischen Garten.

Warum Montessori?

In der Montessori-Pädagogik stehen die Kinder im Mittelpunkt. Sie geben das Tempo und die Richtung vor. Die Montessori-Pädagogik setzt bei den Grundbedürfnissen der Kinder an, die Welt im wahrsten Sinne des Wortes zu begreifen und sich in dieser selbstständig zu bewegen. Sie dabei zu begleiten macht mir große Freude.

„Die Aufgabe der Umgebung ist nicht, das Kind zu formen, sondern ihm zu erlauben, sich zu offenbaren." (Maria Montessori)

 

Fachlehrerinnen und Fachlehrer

Joseph Stengel, Musik, Technik AG, Musical AG

Ich bin 1967 in Kronach in Oberfranken geboren. Mit 5 Jahren bekam ich meine erste Trompete (nach langem Betteln bei meinen Eltern). Von da an wusste ich, was ich einmal werden wollte, und es hieß, möglichst zügig die Schule zu überstehen, um Musik machen zu können.

Mit 15 Jahren ging es dann auf die Berufsfachschule für Musik in Kronach und danach nach München auf das Richard-Strauss-Konservatorium.

Nach 5 Jahren Studium war es dann Zeit für ein Handwerk, damit ich mein Werkzeug selbst herstellen konnte. So machte ich eine Lehre als Metallblasinstrumenten- und Schlagwerkmacher in Oberbayern. Nach Ausbildung und einigen Gesellenmonaten stellte ich fest, dass ich doch mehr Musiker bin als Handwerker und es gab da auch noch einige Stilrichtungen, die es zu entdecken gab. Es folgten 4 Jahre, in denen ich abwechselnd in einer Big Band, dem Bach Collegium Stuttgart unter Hellmuth Rilling und der Broadway Musical Company spielte.

Auf einer Konzertreise lernte ich den 1. Trompeter der Athener Oper kennen. So war der nächste Lebensabschnitt besiegelt. Ein Aufbaustudium am Orpheon Conservatory of Athens und danach einige Jahre beim National Orchestra of Greece als Solotrompeter und als Professor am Konservatorium.

Da ich schon immer von Filmmusik begeistert war, war es nur logisch, dass es mich nach Amerika zog.

Nach meinen Griechenland Jahren schloss ich mein Meisterklassen-Studium mit Auszeichnung am Centre College in Danville ab. Da ich schon immer die Lust an der Musik weitergeben wollte, war ich begeistert vom Angebot, am College als Assistent meines Professors unterrichten zu können. Im Orchester in Cincinnati konnte ich die Freude an der Filmmusik ausleben. Als Solotrompeter eines der bekanntesten Pop-Orchester in den USA hatte ich die Gelegenheit bei mehreren CD-Produktionen, Konzert-Tourneen durch viele amerikanische Staaten und verschiedenen Konzertprogrammen mitzuwirken.

Die Leidenschaft, die ich als Kind für Ritter und Burgen hatte, packte mich auch als Musiker wieder und so gründete ich Anfang der 2000er Jahre meine Mittelalterband. Dudelsack, Schlüsselfidel und Schalmei waren der perfekte Ausgleich zum Orchesteralltag und sind es bis heute noch.

Da in Deutschland die Streichorchester meistens klassische Musik spielen, gründete ich vor ca 15 Jahren das Würzburg Pop-Orchestra, um auch in Deutschland Filmmusik spielen zu können. Dort allerdings nicht als Trompeter, sondern als Dirigent. Damit die Barockmusik nicht zu kurz kommt, habe ich zusammen mit meiner Lebensgefährtin (Opernsängerin) ein Programm für Sopran, Trompete und Orgel erarbeitet. Zusammen mit ihr und den Musikern meiner Mittelalterband arbeiten wir auch daran, Volksmusik neu einzukleiden.

Auf der Suche nach neuen Herausforderungen führte mich dann mein Weg von der Montessorischule in Würzburg über die Waldorfschulen Calw und Aalen schließlich an unsere Schule. Hier habe ich die Möglichkeit, viel von meinen Ideen rund um die Musik mit den Schülern umsetzen zu können.

Da Essen fast genauso schön ist wie Musik, backe ich, wenn mir doch einmal langweilig wird, Brot nach historischen Rezepten. Dazu habe ich u.a. auch im Freiland-Museum in Fladungen die Möglichkeit, in dem ich als Museumsführer tätig bin.

Anna Valenta, Werken/Gestalten, Technik

Mein Name ist Anna Valenta und seit 2014 bin ich an der Montessorischule in Soden als Fachlehrerin in WG tätig. Seit diesem Jahr September bin ich nun auch für den Zweig Technik zuständig.

Ich durfte viel studieren und mich weiterbilden bis ich MEINEN BERUF gefunden habe,

nämlich den „Werklehrer im sozialen Bereich“, den ich in München absolvierte.

Von Berufswegen bin ich nicht nur Werklehrerin, sondern auch Gesundheitspädagogin mit dem Schwerpunkt Ernährung und Entspannung. Zusätzlich gebe ich Kreativworkshops und Kinderyogakurse.

Außerdem bin ich Mama von drei wundervollen Kindern. Ich kann ganz eindeutig sagen, ich habe meinen Platz gefunden und bin sehr dankbar, Teil der Montefamilie zu sein.

Ursula Rauer, Werken/Gestalten, Englisch in der Sekundarstufe

Mein Name ist Ursula Rauer. Ich bin Fachlehrerin für Englisch und WG. Mein Lehramtsstudium in den Fächern Englisch sowie Textilgestaltung/Polytechnik/Arbeitslehre habe ich mit dem 1. und 2. Staatsexamen abgeschlossen und berufsbegleitend das Montessori-Diplom erworben. Seit mehr als 20 Jahren arbeite ich an reformpädagogischen Schulen, davon nun schon fast 8 Jahre mit Freude hier an der Montessorischule in Soden. Während dieser Zeit war ich zeitweise in allen Jahrgangsstufen tätig. Momentan unterrichte ich Englisch in der
8., 9. und 10. Klasse, wobei ich die Abschluss-SchülerInnen schwerpunktmäßig bei der Vorbereitung auf die mündliche Prüfung unterstütze. Auch in diesem Schuljahr freue ich mich, wieder alle Kinder der Grundschule beim kreativen Arbeiten im Fach Werken und Gestalten begleiten zu dürfen. In meiner Freizeit leite ich Englischkurse für ältere Lernende an der Volkshochschule. Ich bin verheiratet und habe zwei erwachsene Töchter.

Susanne Versch, Englisch, Spanisch in der Sekundarstufe

Hello! ¡Hola!

Mein Name ist Susanne Versch. 2019 hat mich mein Lebensweg an unsere wunderbare Montessorischule geführt. Seitdem unterrichte ich mit Leidenschaft das Wahlfach Spanisch in den Klassen 5-10. Zu meiner Freude kam 2020 Englisch dazu. Hier unterrichte ich die Klassen 5-7.

Seit ich 1998 mit neunzehn Jahren ein Jahr lang Au-pair in Madrid war, ist mir bewusst, dass Sprache der Schlüssel zur Welt ist. Es ist wunderbar, neue Menschen in ihrer Muttersprache kennen zu lernen. Sprachen entfachen bei mir jeden Tag wieder das Feuer der Begeisterung, das ich versuche, an meine SchülerInnen weiterzugeben.

Dinge, die mit Herz, Hand und Verstand angepackt werden, begeistern die SchülerInnen. Sie sind spürbar, erfahrbar und erlebbar. Wenn die Jugendlichen begeistert sind, lernen sie von alleine. Mir als Pädagogin liegt es sehr am Herzen, diesen Ansatz zu verfolgen. Deshalb lernen wir Sprache nicht nur im Klassenzimmer, sondern auch draußen oder in Bewegung. Meine langjährige Erfahrung als Turntrainerin im Leistungsturnen inspiriert mich in diesem Bereich. Außerdem ist es mir sehr wichtig, meinen SchülerInnen im Sprachunterricht, positive Emotion zu vermitteln. Ich selbst habe zwei wunderbar aufregende Jahre in Madrid und Barcelona verbracht und habe aufgrund meiner sprachwissenschaftlichen Diplomarbeit in Argentinien geforscht. Englisch durfte ich auf meinen vielen Reisen durch Irland und England erleben.

Ich bin ausgebildete Diplomübersetzerin Spanisch/Englisch mit Spezialisierung auf Medizin. Von 2006 bis 2017 habe ich als selbstständige Sprachtrainerin Deutsch, Spanisch und Englisch gearbeitet. Ich habe alle drei Sprachen in privaten und staatlichen Sprachschulen, Zuhause bei meinen Schülerinnen und auch in sehr vielen international tätigen Firmen unterrichtet. Deutsch als Fremdsprache habe ich erwachsenen Ausländern als zertifizierte Integrationslehrerin in Integrationskursen vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge beigebracht. Außerdem habe ich Ärzte aus dem Ausland in Medizin-Deutsch trainiert.

Seit vielen, vielen Jahren organisiere ich im örtlichen Turnverein Hasloch und im Haslocher Carneval-Club alle sportlichen und kulturellen Veranstaltungen mit, wobei ich alle Helfer, die gebraucht werden, gemeinschaftlich mit meinen beiden Teams organisiere und  koordiniere.

Es ist mir sehr wichtig, dass meine SchülerInnen Spaß und Freude am Lernen haben. Mein Montessori-Diplomkurs hat mir sehr viel Mut gemacht, unkonventionelle Wege zu gehen. Ich freue mich auf meinen weiteren Entwicklungsweg und auf das, was in der, mit der und durch die Montessori-Pädagogik auf mich zukommt.

Katja Rusch, Englisch in der Grundschule

Wer bin ich und wenn ja wie viele:

Katja Rusch. Frau, Ehefrau und Mama von vier Kindern. Ich bin Paulaner Spezi süchtig, Island und Peru Fan, waldverliebt, Vollblutköchin und habe zwei linke Hände beim Backen.

Was hab ich gelernt:

Nach dem Abi habe ich eine Ausbildung zur EU-Dolmetscherin für Englisch, Französisch und Spanisch in Heidelberg gemacht und bin der Liebe nach München gefolgt, um an der LMU zu studieren. Nach meinem Magister in Geschichte, Politische Philosophie und VWL habe ich einige Jahre als Journalistin und Kommunikationsberaterin gearbeitet, bis ich mich mit meiner eigenen Agentur für creative writing und Kommunikationsberatung vor 15 Jahren selbstständig gemacht habe. Vor 11 Jahren hat mich neben dem Schreiben das Montessorifieber akut gepackt. Meine Aus- & Fortbildungen habe ich an der Akademie Biberkor, in München, Hamburg und in Kopenhagen gemacht. Montessori-Pädagogin zu sein, ist mehr als ein Job für mich – es ist eine lebensbejahende Haltung voller Energie und Freude mit und für unsere Kinder.

In welcher Klasse arbeite ich:

I am the English fairy in the Green Class.

Welche Projekte mache ich darüber hinaus:

VIELES!

Ich liebe es, NEUES zu lernen, daher lese ich Unmengen von Büchern. Ich schreibe gerne – Gedichte und Kinderbücher. Ich renne gerne mit meinem Hund im Wald und praktiziere Vinyasa Yoga. Aber am allerliebsten bin ich unterwegs und entdecke mit dem Rucksack auf dem Rücken unsere wunderbare Welt mit meiner Familie.

Dieter Wolthoff, Kunst

Vita

Kunstpädagogische Universität Lüneburg, Studium der Malerei an der HdK Berlin bei Prof. G. Fietz, Assistent in der Malklasse von Larry Poons an der Art Students League in New York, künstlerischer Berater in der Pollock- Krasner Foundation in New York, Gastprofessur an der Nationalen Universität in Peking.

Nationale und Internationale Ausstellungen.

Mein theoretischer und praktischer Ansatz eines schöpferischen Kunstunterrichts begründet sich auf der Basis, dass dem Kind eine Plattform zum Schaffen und kreativ sein, geboten wird sodass es seine Einzigartigkeit zu Tage bringen kann. Ich möchte den SchülerInnen Hilfestellung geben die Welt und das Leben gleichnishaft zu erfassen und zu spiegeln. Meine Unterrichtsmethode soll die Entwicklungsphasen und die sich daraus ergebenden Interessensperioden in der Entwicklung des Kindes berücksichtigen. Ebenso liegt der Schwerpunkt auf der Förderung kreativer Denkprozesse und die Hilfestellung bei Aneignungen von künstlerischen Fertigkeiten, um das erfinderische Denken und Handeln zu fördern.

Der Motor der Kreativität ist die Vorstellungskraft. Diese vermag gedankliche Ideen und Prozesse weiterzuentwickeln, wodurch die schülerInnen ein Werkzeug in die Hand bekommen, um sich komplexe Strukturen der sie umgebenden Realität anzueignen und sich in sie hineinzuversetzen.

Ebenso beinhaltet der Kunstunterricht kunsttheoretische Themen, die jeweils auf die einzelnen Jahrgänge abgestimmt sind.

Johanna Leisner, Natur und Technik

Schon in der ersten Klasse wurde es mein brennender Wunsch, eines Tages Lehrerin zu werden. Das hat sich nach verschiedenen Umwegen erfüllt.

Zum Studium kam ich über den Zweiten Bildungsweg: Nach der Mittleren Reife absolvierte ich eine Gärtner-Lehre. Bis heute ist das Gärtnern mein großes Hobby, bei dem ich mich wunderbar entspannen kann. An der Universität Würzburg spezialisierte ich mich in der Erforschung von Photosynthese unter Stress (Strahlung, Hitze, Kälte, Trockenheit), bis ich erkannte, dass ein Forscherdasein zwar sehr abwechslungsreich und spannend, aber leider – zumindest für eine Frau – nicht mit einer Familie vereinbar ist.

Ich habe mich für die Familie entschieden und bin damit sehr glücklich geworden. Während meiner Elternzeit absolvierte ich Ausbildungen zur Museumspädagogin im Führungsnetz Aschaffenburg und zur zertifizierten Naturparkführerin im Naturpark Spessart. Anschließend arbeitete ich einige Jahre als Umweltpädagogin für den Landesbund für Vogelschutz, bis es mich 2008 wieder in die Schule zog.

Seit September 2019 arbeite ich an der Montessorischule Soden in der Sekundarstufe als Fachlehrkraft für Natur und Technik/ Physik Chemie Biologie und unterrichte die Jahrgangsstufen 5/6 und die Abschlussklassen. Mit den Grundschulklassen unternehme ich Naturerlebnistage in einheimische Lebensräume, wo sie die vielfältigen Bewohner dort zu den verschiedenen Jahreszeiten antreffen können. Besonders gerne lasse ich meine SchülerInnen durch Beobachten, Ausprobieren und aktives Datensammeln ihre Erkenntnisse gewinnen.

Eines meiner ersten großen Projekte war die Ausstattung des Natur und Technik-Raumes in der Sekundarstufe. Hier beriet mich auch der Kollege Herr Appel. Weiter organisiere ich einwöchige Schullandheim-Aufenthalte im Spessart zum Projektthema „Wasser ist Leben – Leben im Wasser“ für die sechste Jahrgangsstufe.

An der Montessorischule gefällt mir der freundliche, aufgeschlossene Umgangston im Team, mit den SchülerInnen und den Eltern. Und natürlich die Nähe zu meinem Wohnort, so dass ich auch mit dem Fahrrad zur Schule kommen kann, wenn ich nicht zu viel Material zu transportieren habe.

Stefan Großmann, Sport

Dagmar Keil, Witschaft

Als Meisterin für Lagerwirtschaft habe ich meinen beruflichen Schwerpunkt im Bereich Wirtschaft und EDV. An der Montessorischule unterrichte ich die 7. bis 10. Klasse im Zweig-Fach Wirtschaft.

Karin Prößler, Ernährung und Soziales, Leiterin des Schulrestaurants

Mit der richtigen Ernährung durch den Tag – das ist mein Motto!

Mein Name ist Karin Prößler und ich darf seit bereits 18 Jahren meine Kreativität und Leidenschaft an unserer Montessorischule ausleben. Ich bin gelernte Hauswirtschaftsleiterin und Fachlehrerin für Ernährung und Soziales, was ich auch an der Schule unterrichte. Der tägliche Umgang mit den Kindern und Jugendlichen bereitet mir sehr viel Freude und hält mich jung. Ich liebe den französischen Lebensstil, der mich immer wieder inspiriert. Privat bin ich gerne in meinem Garten und lasse die Schönheit der Natur auf mich wirken. Oder ich setze mich in ein kleines Cafe, bestelle mir einen Espresso und lass´ die Seele baumeln.

Sophie Prößler, Mitarbeiterin im Schulrestaurant

Der Duft von frisch gebackenem Kuchen und Plätzchen zaubert mir jedes Mal ein Lächeln ins Gesicht. Ich kann an keiner Patisserie vorbeigehen, ohne hineinzuschauen und etwas Feines zu kaufen. Mein Name ist Sophie Prößler, ich bin 26 Jahre alt und seit 8 Jahren an der Montessorischule. Hier an der Schule kann ich meine Liebe zum Backen mit den Schülern und Schülerinnen teilen, die mich als „Backfee“ kennen. Zusammen mit meiner Mutter arbeite ich jeden Tag daran, Ihren Kindern ein ausgewogenes, schmackhaftes und nachhaltiges Mittagessen zu servieren.

 

 

 

Offene Ganztagsschule (OGS)

Nicole Stöhr, Leiterin der OGS

Mein Name ist Nicole Stöhr. Ich arbeite seit 15 Jahren an der Schule und leite die OGS (offene Ganztagsschule) seit 8 Jahren.

Von Beruf bin ich staatlich geprüfte Erzieherin und liebe die Arbeit sowie die freizeitpädagogische Arbeit mit den Kindern. Für alle Fragen bezüglich der Mittagsbetreuung bin ich Ihre Ansprechpartnerin.

Ich übernehme die Praxisanleitung für PraktikantInnen, die in unserer Montessorischule ein Praktikum absolvieren und in die Arbeit eines Pädagogen hinein schnuppern möchten.

Außerdem arbeitet mit mir ein Team aus mehreren PädagogInnen und AG (Arbeitsgemeinschafts-) Leitern daran, Ihren Kindern eine vertrauensvolle, abwechslungsreiche, erlebnisgeprägte und interessante Zeit nach Schulschluss zu bieten.

Als Koordinatorin bin ich außerdem verantwortlich für die Gestaltung und Umsetzung der Ferienbetreuung.

Mein Team und ich freuen uns auf viele Kinder, die dieses Angebot der offenen Ganztagsschule nutzen möchten.

Wichtig ist mir auch die Schulhofgestaltung. So habe ich letztes Schuljahr das „Grüne Klassenzimmer“ unter den Bäumen erschaffen. Zusammen mit den Kindern arbeite ich daran, unseren Pausenhof ansprechend und interessant zu gestalten, z. B. durch die Verschönerung des Zauns, das Aufmalen von Spielfeldern auf den Boden oder das Pflegen des Barfußpfades.

„Das Interesse des Kindes hängt allein von den Möglichkeiten ab, eigene Entdeckungen zu machen.“ (Maria Montessori)

Khiareddine Mahfoudh, Mitarbeiter in der OGS

Mein Name ist Khiareddine Mahfoudh. Ich war 15 Jahre lang als Sprachdozent für Französisch und Englisch an der VHS Erlenbach und Miltenberg tätig. Außerdem habe ich im Kindergarten in Elsenfeld und Erlenbach spielerisch Englisch unterrichtet. Darüber hinaus unterrichtete ich Business-Französisch für die Mitarbeiter in verschieden Firmen.

Im Jahr 2008 bekam ich zum ersten Mal die Möglichkeit als Fachlehrer für Französisch an unserer Montessorischule in Soden zu arbeiten. Die Arbeit mit Schülerinnen und Schülern ist eine wunderbare Aufgabe und macht mir viel Freude.

Momentan bin ich als Betreuer in der Mittagsbetreuung eingesetzt. Dort arbeite ich zusammen mit dem Team der OGS daran, den Kindern ein interessantes und kurzweiliges Nachmittagsprogramm zu bieten. So gibt es viele Projekte, an denen ich gemeinsam mit den Kindern arbeite, z. B. das Projekt „Bienen“. Auch der Schulgarten liegt mir sehr am Herzen.

Seit nunmehr mehreren Schuljahren leite ich die Zauber-AG. Wir hatten schon einige großartige Vorführungen.