Das sind wir

Wir haben dreimal hintereinander den Lauf-Pokal unserer Schule gewonnen. Zum Herbstfest gibt es einen Sponsorenlauf. Die Klasse, die dort die meisten Runden läuft, bekommt den Pokal. Er hat einen Ehrenplatz bei uns im Klassenzimmer!

Kindertheater: DIE FAULSTE KATZE DER WELT

Die Gelbe Klasse ist am Montag mit dem Bus nach Aschaffenbug gefahren. Dort angekommen hatten wir noch etwas Zeit, die wir auf dem Spielplatz neben dem Theatergelände verbracht haben. Nach ein paar Minuten sind wir zum Theater gelaufen. Die grüne Klasse war auch mit dabei. Ein netter Mann hat uns begrüßt und die Regeln für die Aufführung erklärt. Das fanden wir sehr witzig! Denn der Mann sagte, wir müssen den Erwachsenen genau beschreiben, wie sie sich jetzt ordentlich verhalten sollen.

Jetzt ging das Theaterstück los. Das Lustigste war die Katze, die sich als erstes auf das Sofa fallen ließ. Hauptsächlich liebte die Katze es, zu schlafen. Doch dann wurde sie von einem Floh geärgert, den sie schnell wieder los haben wollte. Auch an uns Kinder wollte sie ihn weitergeben. Aber der Floh blieb bei ihr, er mochte uns wohl nicht.

Nachdem das Kinderstück zu Ende war, gingen wir zum Spielplatz am Main. Zu guter Letzt gab es noch ein leckeres Eis. Auf dem kleinen Wasserplatz in der Stadt hatten wir auch nochmal richtig Spaß. Dann war die Zeit um und es ging zum Bus, der uns wieder in die Schule gebracht hat.

Liara und Sinja

Pojektthema Katzen

Von Ludwig Schertle

Die Katzen, so wie wir sie heute kennen, entstanden erstmals vor ca. 9 Millionen Jahren. Als direkter Vorfahre unserer heutigen Katzen gilt die afrikanische Falbkatze. Die frühesten Bindungen zwischen Mensch und Tier sind ca. 9000 Jahre alt. In der Region des heutigen Syrien, damals bekannt als der fruchtbare Halbmond, wurde aufgrund der guten Lage sehr viel Ackerbau betrieben. Das milde Klima und die guten Erträge bildeten auch ideale Bedingungen für Mäuse und andere Nagetiere. Die Menschen merkten schnell den Nutzen der Katzen im Zusammenhang mit Mäusen. Daraus entstand mit der Zeit die Haltung der Katze als Haustier.
Die Rassezucht bei Katzen gibt es seit ca. 300 Jahren, wobei die meisten heutigen Rassen in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts aus der Hauskatze gezüchtet wurden. Die europäische Kurzhaar gibt es seit ca. 40 Jahren.
Katzen werden ca. 50 cm lang und 4 kg schwer. Die Schwanzlänge beträgt noch mal ca. 25-30 cm. Männliche Katzen werden meist größer und schwerer als weibliche Katzen.
Katzen haben eine kräftige Muskulatur, dadurch sind sie gute Sprinter und Springer. Dies macht Katzen zu idealen Ansitzjägern.

Die Katze ist dämmerungsaktiv, ihrer Beute angepasst. Ihre Beutetiere umfassen Vögel, Mäuse, Eidechsen, Insekten. In der Regel alles, was kleiner ist als sie. Das Gebiss der Katze hat 30 Zähne mit sehr stark ausgeprägten Fangzähnen. Katzen sind Hypercarnivore (Fleischfresser), das heißt, sie ernähren sich ausschließlich von Fleisch. Die durchschnittliche Lebenserwartung beträgt 12-15 Jahre. Nach ca. 12 Monaten können Katzen Nachwuchs bekommen, die Tragzeit dauert ca. 60-65 Tage. Nach der Geburt werden die Jungtiere abgeleckt, um den Geruch von Blut zu entfernen. Dies machen Katzen, um ihren Nachwuchs vor Fressfeinden zu schützen.

Eine Katze schläft ca. 16 Stunden am Tag, den Rest der Zeit ruht sie mit geschlossenen Augen. Nach dem Schlafen strecken sich Katzen ausgiebig, um sämtliche Muskeln zu lockern und zu dehnen.
Die Kommunikation untereinander verläuft bei erwachsenen Tieren ausschließlich über Mimik und Gestik. Miauen wird nur mit „Babys“ und Menschen genutzt.

 

Projekt Thema "Weltraum"

Von Elias Bauer

Ich habe meiner Klasse mein Projekt zum Thema: „WELTRAUM“ vorgestellt. Ich interessiere mich für den Weltraum. Mir hat das Projekt sehr viel Spaß gemacht. Da das Weltall riesig ist, habe ich mir ein paar Dinge rausgesucht, die ich vorgestellt habe. Ich hatte dazu einen großen Pappkarton gestaltet.

Ich habe unser Sonnensystem aufgemalt. Das hat zwar vom Größenverhältnis nicht gestimmt, aber von der Reihenfolge her stimmte es. Wie ihr vielleicht wisst ist unser Stern die Sonne. Um sie herum kreisen die Planeten. Merkur, Venus, Erde, Mars, Jupiter, Saturn, Uranus und Neptun. Unser Sonnensystem hat 8 Planeten.

Merkur, Venus, Erde und Mars sind Gesteinsplaneten. Jupiter, Saturn, Uranus, Neptun sind riesige Gaskugeln. Du kannst nicht auf ihnen landen, sondern nur hindurchfliegen. Aber sie sind eh viel zu weit weg.

Dann habe ich ein paar Planeten, die ich spannend finde, vorgestellt:

NEPTUN

Ein Jahr: 165 Erdenjahre.

Ein Tag: 19 Stunden, 12 Minuten.

 

JUPITER

Die Erde würde über tausendmal in den Jupiter passen.

Der Jupiter ist der größte Planet.

 

MERKUR

Der Merkur ist der Sonne am nächsten. Tagsüber ist er 4-mal so heiß wie kochendes Wasser (400 °C). Der Merkur ist der kleinste Planet.

 

VENUS

Ein Jahr: 225 Erdentage

Ein Tag: 243 Erdentage

Die Venus dreht sich schneller um die Sonne als um sich selbst.

 

ERDE

Ein Tag: So lange braucht die Erde ungefähr, um sich einmal um sich selbst zu drehen.

Ein Monat: So lange braucht der Mond, um einmal die Erde zu umkreisen.

Ein Jahr: So lange braucht die Erde, um einmal die Sonne zu umkreisen.

 

Es gibt einen Merksatz, wie ihr euch die 8 Planeten und ihre Reihenfolge merken könnt. Jeder Anfangsbuchstabe steht für den Namen eines Planeten.

Dazu habe ich mit meiner Klasse ein Rätsel gemacht.

„Mein Vater erklärt mir jeden Sonntag unseren Nachthimmel“. Bedeutung:

Merkur, Venus, Erde, Mars, Jupiter, Saturn, Uranus und Neptun.

Unsere Sonne ist nur ein Stern von unzähligen Sternen. Zum Schluss hatte ich ein paar Sternbilder aufgemalt. Die könnt ihr nachts am Himmel sehen. Am besten benutzt man dafür eine Sternenkarte. Weil man manche Sternbilder nicht immer am Nachthimmel sehen kann. Das ist zu jeder Jahreszeit unterschiedlich.

Kleiner Wagen, Großer Wagen und Kassiopeia kann man immer sehen. Den Schwan sieht man von Anfang Mai bis Februar.

 

Feste aus aller Welt

In der Projektwoche hat sich die Gelbe Klasse auf eine kleine Entdeckertour in die weite Welt begeben. Wir wollten entdecken, welche Feste es in anderen Ländern gibt, die wir hier nicht haben.

Doch wieso immer nur in die Ferne Blicken? Gestartet sind wir daher hier bei uns in Deutschland, passend zum Rosenmontag und Fastnachtsdienstag mit „Fastnacht in Deutschland“. Wir haben herausgefunden, warum wir überhaupt Fastnacht feiern, was es mit der „Weiberfastnacht“ auf sich hat, haben Konfettikanonen, Girlanden und noch viiiiiiel mehr gebastelt. Auch haben wir uns angeschaut was genau „Fastnachtsschminke“ ist und wie wir ganz einfach ein Kostüm aus Dingen, die wir zu Hause haben gebastelt werden kann.

Bei unserer zweiten Station wurde es dann gruselig! Oder vielleicht auch nicht? Wir haben den „Dia de los muertos“, den „Tag der Toten“ in Mexiko besucht. Was durchaus etwas gruselig klingt, hat sich als wunderschöner, freudiger und vor allem farbenfroher Feiertag herausgestellt. An Allerheiligen, so sagt es die Tradition, kehren die Seelen der Toten zu ihren Familien zurück, um mit ihnen gemeinsam zu feiern. Es werden Altäre gebaut, bunte Blumen gebastelt, es gibt viele Leckereien, man verkleidet sich, es gibt schillernde Paraden und überall, sieht man die wunderschönen Totenköpfe.

Am letzten Tag unsere Projektwoche haben wir uns auf eine weite Reise in das fernöstliche China begeben und haben dort chinesisches Neujahr kennengelernt. Wir haben entdeckt, dass jedes Jahr im chinesischen Kalender unter dem Stern eines anderen Tieres steht. Auch wissen wir nun, dass die Farbe Rot das böse Ungeheuer (das alte Jahr) vertreibt und deshalb diese Farbe eine große Rolle an diesem Fest spielt. Mindestens genauso wichtig sind die tollen Drachen. Natürlich gibt es auch leckeres Essen, das sich doch sehr von dem unterscheidet, was wir normalerweise essen.

Es wurde gekocht, gebastelt, gemalt, gelernt, Konfetti verstreut, lecker gegessen, gesungen und getanzt! So sind wir bei diesem kleinen Einblick auf den Geschmack der Feste in anderen Ländern gekommen und möchten gerne unsere Reise irgendwann fortführen.

Wenn ihr etwas zu diesen Festen wissen möchtet, müsst ihr nur die Kinder der gelben Klasse fragen, denn die sind jetzt richtige Profis!

Projekt Thema "Rheuma"

Von Liara Winter

Rheuma ist das ältere Wort. Eigentlich heißt es juvenile idiopathische Arthritis. Juvenil heißt im kindlichen Alter, idiopathisch heißt man weiß nicht wo es her kommt

Arthritis heißt Entzündung im Gelenk. Die Abkürzung von juvenile idiopathische Arthritis ist JIA.

Formen der JIA

  • Oligorarthritis: Oligorarthritis heißt bis zu vier Gelenke können entzündet sein.
  • Polyarthritis: Polyarthritis heißt viele Gelenke sind betroffen.
  • Systemische Arthritis: Systemische Arthritis heißt, das auch Organe betroffen sind.                    
  • Psoriasis Arthritis: Psoriasis Arthritis heißt Schuppenflechte + Arthritis.
  • Andere Arthritiden sind nicht so bekannt und gibt es auch nicht so oft z. B. Augenentzündung.    

Wo können überall Entzündungen sein?

Es können überall Entzündungen sein, wo ein Gelenk ist oder man sich bewegen kann z .B. Schulter oder Finger.

Kennzeichen:

  • Schwellung
  • Überwärmung, Rötung
  • Schmerz
  • Bewegungseinschränkungen
  • Morgensteifigkeit, das heißt man braucht länger morgens, weil die Gelenke erst warm werden müssen

Wissenswertes:

  • Ca. 13 000 Kinder sind von Rheuma betroffen
  • Wenn man Rheuma hat, dann macht das Immunabwehrsystem einen Fehler und bekämpft sich selber
  • Heilungschancen: Heilen kann man Rheuma eigentlich nicht, aber es kann im kindlichen Alter bleiben.

Behandlungskonzept

Medikamente:

NSAR: Das ist ein Schmerzmittel, das nimmt man auch wenn man z. B. Ohrenschmerzen hat.

Kortison: Das kann man als Tablette nehmen, Tropf (Infusion) dann bekommt man einen Zugang in den Arm und so bekommt man es dann und ins Gelenk einspritzen gibt es noch, aber dabei schläft man meistens.

Basistherapie: MTX das ist ein Pen. Den Pen spritzt man meistens ins Bein, aber auch manchmal in den Bauch. Es gibt auch Enbrel, das ist auch wieder eine Spritze. Enbrel ist kein Pen. Der Pen spritzt das Medikament automatisch rein und man muss nur auf einen Knopf drücken und beim Enbrel muss man es selber rein spritzen.

Ergotherapie: Es ist hilfreich, wenn man Probleme an den Fingern oder Händen hat. Bei der Ergotherapie wird man z.B. an den Fingern durchbewegt & Kraftübungen für Finger und Hände z. B. mit Therapieknete, richtige Stifthaltung wird geübt, Übungen für das Gefühl in Händen und Fingern z. B. mit kaltem Raps.

Physiotherapie: Da wird man am kompletten Körper durchbewegt & man wird massiert & man dehnt sich und manchmal kann man auf den Galileo. Das ist eine Rüttelplatte, wo man draufsteht und dann wird man durchgerüttelt und muss Übungen machen.

Sport: Insgesamt ist Sport sehr gut, aber am besten ist Reiten & Schwimmen, weil beim Reiten muss man ja immer gerade sitzen & den kompletten Körper anspannen. Schwimmen ist auch gelenkschonend und kräftigt die Muskeln und da kann man sich aufs Wasser legen und dabei entspannen & wird ganz locker und ruhig.

Wärme & Kälte: Wärme und Kälte sind beide gut. Aber meistens ist nah am Körper Wärme besser z. B. der Rücken. Weiter weg vom Körper ist Kälte besser z.B. das Sprunggelenk.

Ernährung: Gesunde Ernährung spielt natürlich eine Rolle. Man sollte kein Schweinefleisch essen (Omega 6 Fettsäuren sind schlecht) & natürlich viel Obst & Gemüse.

Hilfsmittel: Je nachdem, wo man Probleme hat, gibt es verschiedene Hilfsmittel. Es gibt Schuhlöffel, Schienen für Hände oder Füße, Griffverdickungen für Stifte oder Besteck, Flaschenöffner, Sitzkissen, verstellbare Stühle und Tische, Hocker usw.