Auf zum 4. Montessori-Weihnachtsmarkt!

Hervorgehoben

Atmosphäre spüren und mit allen Sinnen genießen, was unsere Schülerinnen und Schüler in den vergangenen Wochen an kulinarischen und kunsthandwerklichen Meisterwerken produziert haben. Auf zum 4. Montessori-Weihnachtsmarkt am Freitag, 9. Dezember ab 17 Uhr auf unserem Schulhof!

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Zwischen Leberkäse und Dampfdreirad – Präsentation der Großen Arbeit

25. Oktober 2016 – Ein Jahr lang wurde konzipiert, gehämmert, geschraubt, gesägt, genäht, gelötet, getextet und noch vieles mehr. Dann war es vollbracht. Insgesamt elf Schülerinnen und Schüler der Privaten Montessorischule Soden konnten jetzt am Dienstagabend ihre Große Arbeit vorstellen.

dsc_9582Die Große Arbeit ist eine Projektarbeit, die an allen Montessorischulen in der achten Jahrgangsstufe angefertigt wird. Sie ist originärer Bestandteil des pädagogischen Konzepts von Maria Montessori. Ziel ist es, eigenständig ein Projekt zu planen, sich selbstständig einen Mentor zur Unterstützung zu suchen und die Arbeit durchzuführen. Der gesamte Projektablauf wird dann in einer Mappe dokumentiert. Hier wird auch über besondere Erfahrungen und Erkenntnisse berichtet und eine umfassende Kostenkalkulation, in der auch der eigene Arbeitslohn berücksichtigt wird, beigefügt.

Die Präsentation der Großen Arbeit fand im vollbesetzten Bürgerhaus Soden statt. Rund 140 Eltern, Freunde, Mentoren und Mitschüler hatten sich versammelt um die unterschiedlichen Projekte künstlerischer, handwerklicher und technischer Natur kennenzulernen.

„Mit der Großen Arbeit fahren unsere Schülerinnen und Schüler die erste Ernte ein“, erläuterte Schulleiterin Regine Hadaschik in ihrer Eröffnungsansprache und spannte damit direkt den Bogen zum ersten Projekt des Abends, einem Kornspeicher aus Fichtenholz.

dsc_9603Ebenfalls aus diesem Bereich kamen eine Designer-Lampe aus Buchenholz, eine edle Holztruhe mit gewölbtem Deckel sowie ein Insektenhotel mit insgesamt 13 „Zimmern“. Mit dem Thema Schneiderei befasste sich eine Schülerin, die gerne reitet. Sie hatte eine Schabracke entworfen und angefertigt. Diese Decke dient als Schutz für den Pferderücken und wird unter den Sattel gelegt. Viel getüftelt, hatte ein Schüler, der ein komplettes Mountainbike gebaut hatte. Mit Materialien von mehr als eintausend Euro, lag sein Kostenplan am oberen Ende.

Mit einem sehr viel geringeren Budget kam seine Klassenkameradin aus, die zwei Klavierstücke aus dem „Album für die Jugend“ von Robert Schumann einstudiert hatte. Ebenfalls kostengünstig konnte ein Schüler sein Projekt „Ratgeber für Motorboote und kleine Yachten“ umsetzen.

dsc_9604Technisch wurde es dann mit der Präsentation eines Dampfdreirads, das sich mithilfe einer selbst konstruierten Dampfmaschine fortbewegt. Hier lernte der Schüler während der Großen Arbeit nicht nur die Theorie des Dampfantriebs kennen sondern konnte auch neue Fähigkeiten wie löten und fräsen erlernen. Traditionell handwerklich ging es auch beim Vergleich „Metzgerei versus Discounter“ zu. Dabei hatte die Schülerin Leberkäse mit Unterstützung eines Metzgermeisters selbst hergestellt und bot diesen, charmant im Dirndl gewandet, direkt zur Verkostung an. Das Kontrastprogramm dazu bot das moderne Upcycling-Projekt der letzten großen Arbeit des Abends. Unter dem Projekt-Titel „Beat of the street“ präsentierte der Schüler seinen individuellen Relax-Sessel aus Altmaterial, aufgemotzt mit Paillettenstoff, Lichterketten, Getränkehalter und Musikanlage.

Nach zwei unterhaltsamen Stunden nahmen die elf Präsentierenden dann nicht nur das positive Gefühl nach getaner Arbeit mit nach Hause, sondern auch einen großen Applaus für einen gelungen Abend.

 

 

Erstmals auf dem Aschaffenburger Ökomarkt

dsc_949026. September 2016 – Zwischen Solaranlagen und Holzspielzeug präsentierte sich in diesem Jahr erstmals die Private Montessorischule Soden auf dem Aschaffenburger Ökomarkt. Geboten wurden Informationen rund um die Schule und die Besonderheiten der Montessoripädagogik. Außerdem lockte ein Getränkeangebot an diesem heißen Herbstsonntag nicht nur Wissensdurstige sondern auch einfach nur durstige Kunden an den Stand. Auf der Teekarte standen zitroniger Erfrischungstee, Glückstee aus sieben magischen Kräutern sowie fruchtig-scharfes Ingwerwasser zur Auswahl. Ausgeschenkt wurde – passend zum Nachhaltigkeitsthema des Ökomarktes – in plastikfreien Nowaste-Bechern, die in Deutschland aus pflanzlichen Stoffen hergestellt und immer wieder verwendet werden können. Diese Becher wird die Schule künftig auch auf ihren vielfältigen Veranstaltungen anbieten und so aktiv zur Müllvermeidung beitragen.

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Ökomarkt Aschaffenburg

Nowaste-Becher