Jetzt im Kalender eintragen: Tag der offenen Tür!

Lernen Sie unsere Schule kennen! Am Sonntag, den 19. März 2017 geben wir Ihnen zwischen 12 und 17 Uhr einen Einblick in unseren Schulalltag und in die Besonderheiten der Montessori-Pädagogik. Wir öffnen unsere Klassenzimmer, präsentieren Material, laden zum Ausprobieren ein und stehen für Gespräche und Informationen zur Verfügung. 

Um 13 Uhr und um 15 Uhr laden wir Sie zu unserem Vortrag zur Montessori-Pädagogik ein. Hier erfahren Sie auch viel über unseren Schulalltag.


Außerdem erwarten Sie eine Kunst-Aktion, Präsentationen von unseren Schülern, süße und herzhafte Köstlichkeiten in unserer Cafeteria und vieles mehr!

Wir freuen uns auf Sie und Ihre Familie!

 

Private Montessorischule feiert Weihnachtsmarkt

9. Dezember 2016 – Bereits zum vierten Mal hat die Private Montessorischule Soden zum romantischen Weihnachtsmarkt rund um das Schulhaus eingeladen. Und der Einladung folgten am Freitagabend viele. Familien, Freunde und Nachbarn der Montessorischule feierten zusammen bei Kerzenschein, Budenbeleuchtung und Lagerfeuer. Darüber hinaus sorgten einige Feuertonnen im Hof und natürlich Glühwein und Punch dafür, dass es nicht nur in den Herzen warm wurde.

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Für festliche Stimmung sorgten die Kinder gleich bei der Eröffnung des Marktes. Unter der Anleitung des Musiklehrers Joseph Stengel sangen Grund- und Sekundarschüler altbekannte Weihnachtslieder aber auch das irische Weihnachtslied „Christmas in the old man’s hat“. Das Lied handelt von einem Kind, das sich zur Weihnachtszeit über die Ungerechtigkeit von Santa Claus ärgert, der den reichen Kindern viele Geschenke bringt. Die Mutter tröstet das Kind und erklärt, dass Teilen die Lösung sei. Dass es manchmal wirklich so einfach geht, wollen auch die Kinder der Montessorischule beweisen. Sie werden in diesem Jahr die Hälfte aller Einnahmen aus dem Weihnachtsmarkt an den Verein TLC Deutschland e.V. spenden. Der gemeinnützige Verein unterstützt das Kinderheim TLC in Südafrika. Eine Familie der Montessorischule hält seit Jahren persönlich Kontakt zur Organisation und zum Kinderheim selbst und ist sich sicher, dass das eingenommene Geld hilft, die Welt für die Kinder dort etwas gerechter zu machen.

 

img_5244Wie hoch die Einnahmen am Ende des Abends waren, muss jetzt noch gezählt werden. Sicher ist, dass bereits vor Ende des Weihnachtsmarktes die vielfältigen Speiseangebote ausverkauft waren. Würstchen, vegetarischer Eintopf und vegane Spezialitäten erfreuten sich der gleichen großen Beliebtheit wie hausgemachte Dampfnudeln, Waffeln, Sandwiches und vieles mehr. Dargeboten wurden selbstverständlich auch viele kunsthandwerkliche Arbeiten. Angefangen bei den trendigen Geldbörsen aus Getränkekartons, über Engel aus Beton, dekorativen Gestecken aus CDs und einem selbstgedruckten und erdachten Kinderbuch gab es nahezu nichts, was es nicht gibt. Und so gingen am Ende des Fests viele Besucher mit Weihnachtsgeschenken – ohne stressigem Einkauf in der Stadt – nach Hause.

 

Weihnachten2016

Zwischen Leberkäse und Dampfdreirad – Präsentation der Großen Arbeit

25. Oktober 2016 – Ein Jahr lang wurde konzipiert, gehämmert, geschraubt, gesägt, genäht, gelötet, getextet und noch vieles mehr. Dann war es vollbracht. Insgesamt elf Schülerinnen und Schüler der Privaten Montessorischule Soden konnten jetzt am Dienstagabend ihre Große Arbeit vorstellen.

dsc_9582Die Große Arbeit ist eine Projektarbeit, die an allen Montessorischulen in der achten Jahrgangsstufe angefertigt wird. Sie ist originärer Bestandteil des pädagogischen Konzepts von Maria Montessori. Ziel ist es, eigenständig ein Projekt zu planen, sich selbstständig einen Mentor zur Unterstützung zu suchen und die Arbeit durchzuführen. Der gesamte Projektablauf wird dann in einer Mappe dokumentiert. Hier wird auch über besondere Erfahrungen und Erkenntnisse berichtet und eine umfassende Kostenkalkulation, in der auch der eigene Arbeitslohn berücksichtigt wird, beigefügt.

Die Präsentation der Großen Arbeit fand im vollbesetzten Bürgerhaus Soden statt. Rund 140 Eltern, Freunde, Mentoren und Mitschüler hatten sich versammelt um die unterschiedlichen Projekte künstlerischer, handwerklicher und technischer Natur kennenzulernen.

„Mit der Großen Arbeit fahren unsere Schülerinnen und Schüler die erste Ernte ein“, erläuterte Schulleiterin Regine Hadaschik in ihrer Eröffnungsansprache und spannte damit direkt den Bogen zum ersten Projekt des Abends, einem Kornspeicher aus Fichtenholz.

dsc_9603Ebenfalls aus diesem Bereich kamen eine Designer-Lampe aus Buchenholz, eine edle Holztruhe mit gewölbtem Deckel sowie ein Insektenhotel mit insgesamt 13 „Zimmern“. Mit dem Thema Schneiderei befasste sich eine Schülerin, die gerne reitet. Sie hatte eine Schabracke entworfen und angefertigt. Diese Decke dient als Schutz für den Pferderücken und wird unter den Sattel gelegt. Viel getüftelt, hatte ein Schüler, der ein komplettes Mountainbike gebaut hatte. Mit Materialien von mehr als eintausend Euro, lag sein Kostenplan am oberen Ende.

Mit einem sehr viel geringeren Budget kam seine Klassenkameradin aus, die zwei Klavierstücke aus dem „Album für die Jugend“ von Robert Schumann einstudiert hatte. Ebenfalls kostengünstig konnte ein Schüler sein Projekt „Ratgeber für Motorboote und kleine Yachten“ umsetzen.

dsc_9604Technisch wurde es dann mit der Präsentation eines Dampfdreirads, das sich mithilfe einer selbst konstruierten Dampfmaschine fortbewegt. Hier lernte der Schüler während der Großen Arbeit nicht nur die Theorie des Dampfantriebs kennen sondern konnte auch neue Fähigkeiten wie löten und fräsen erlernen. Traditionell handwerklich ging es auch beim Vergleich „Metzgerei versus Discounter“ zu. Dabei hatte die Schülerin Leberkäse mit Unterstützung eines Metzgermeisters selbst hergestellt und bot diesen, charmant im Dirndl gewandet, direkt zur Verkostung an. Das Kontrastprogramm dazu bot das moderne Upcycling-Projekt der letzten großen Arbeit des Abends. Unter dem Projekt-Titel „Beat of the street“ präsentierte der Schüler seinen individuellen Relax-Sessel aus Altmaterial, aufgemotzt mit Paillettenstoff, Lichterketten, Getränkehalter und Musikanlage.

Nach zwei unterhaltsamen Stunden nahmen die elf Präsentierenden dann nicht nur das positive Gefühl nach getaner Arbeit mit nach Hause, sondern auch einen großen Applaus für einen gelungen Abend.