Hurra! Rechner für engpassloses Homeschooling

Die Corona-Pandemie ist längst nicht mehr nur eine gesundheitliche Krise. Die Menschen sind aufgefordert, an ganz neuen Herausforderungen zu wachsen. Dazu gehören logistische Aspekte, finanzielle Dinge, psychologische Hürden und vieles mehr.

Umso wichtiger sind die vielen Helfer, die auf so unterschiedliche Weise wissen, wo es anzupacken gilt. Zwei davon hatten bereits während der ersten Corona–Welle gewusst, wie der IT-Engpass in manchen Familien gelöst werden kann. Der Rotary Club Miltenberg und der Lions-Club Miltenberg hatte sich rasch miteinander verständigt und bei den Mitgliedern, deren Familien und Bekannten Computer erbeten, die nicht mehr gebraucht wurden. Die Geräte wurden funktionsfähig an diverse Schulen übergeben. Eine nachhaltige Lösung, ganz im Motto der Clubs „Service above self“ (Rotary Club) und „we serve“ (Lions Club). Eine ressourcenschonende Möglichkeit, Schulen zu unterstützen und das Schul-Budget unangetastet zu lassen.

Diese gelungene Aktion kam nun auch Familien an unserer Schule zu Gute. Die Geräte wurden von Herrn Andreas Wosnik und Herrn Guido Berberich, unter Einhaltung der geltenden Hygieneregeln, an Herrn Rolf Heesch übergeben. Unser Förderverein hat die Geräte mit Open Office sowie einer für den Fernunterricht wichtigen Kamera und einem Headset ausgerüstet.

Die Geräte sind zwischenzeitlich im Einsatz und sorgen bei den Familien für Entspannung auf EDV-Ebene.

Unser herzliches Dankeschön richtet sich an den Rotary Club Miltenberg und den Lions Club Miltenberg.

Tag der offenen Tür in der Montessorischule Soden – Vielfältige Informationen und spontane Hilfe für Katastrophenopfer auf den Philippinen

TdoTGeschäftig war die Stimmung in den Fluren und Räumen der Montessorischule am Sonntag, den 17.11.2013. Zahlreiche Besucher waren der Einladung zum Tag der offenen Tür gefolgt. Lehrer und Schüler präsentierten gemeinsam ihre Klassenräume, Montessorimaterialien und erzählten Wissenswertes über den konkreten Schulalltag. Besucher durften alles selbst ausprobieren und erfuhren so, wie an einer Montessorischule gelernt wird. Weitere Informationen zur Montessoripädagogik bot ein einstündiger Vortrag. Ausserdem stand das Kollegium der Schule für Fragen zur Verfügung.

Da die Montessorischule als offene Ganztagsschule über ein breites Angebot von Arbeitsgemeinschaften verfügt, boten einige AGen einen Einblick in ihr Schaffen. Im Werkraum konnten Töpferarbeiten erworben werden, die Kunst AG stellte ihre neuesten Werke aus, Bilder im Stil des Malers Miró. Beifall erntete die Musical AG, die zur offenen Probe eingeladen hatte und bereits recht gekonnt mehrere Lieder aus dem Stück „Als die Tiere die Schimpfwörter leid waren“ präsentierte.

SpendeErster Anlaufpunkt, um Gäste mit Informationen zu versorgen, Gesprächspartner zu vermitteln und auf die vielfältigen Angebote im gesamten Haus aufmerksam zu machen, bildete das Foyer. Hier hatte die Schule auch kurzfristig Platz für einen Informationstisch zu den Auswirkungen des Taifuns auf den Philippinen geschaffen. So konnte die Schwester einer philippinischen Familie persönlich über das Schicksal ihrer Verwandten berichten. Der Kontakt zur Schule entstand durch die Freundschaft mit den Eltern eines Montessorischülers. Spontan beschloss der Schulelternbeirat, 200 Euro aus den Erlösen des reichhaltigen Suppen- und Kuchenbüfett an die Katastrophenopfer auf den Philippinen zu spenden.

Für den Heimweg stärken konnten sich die Besucher dann noch direkt vor der Schule. Hier hatten Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe einen herbstlichen Stand mit Zuckerwatte und heißem Früchtepunsch aufgebaut und erwirtschafteten einen Beitrag zu ihrer Schulabschlussfeier im Sommer.