Spendenaktion von Monte zu Monte

Die Hilfsgüterspende von Monte zu Monte mit tatkräftiger Unterstützung der regional ansässigen Unternehmen

Die Flutkatastrophe hat innerhalb der Schulfamilie eine beachtliche Hilfsaktion ins Leben gerufen, die von regional ansässigen Unternehmen tatkräftig unterstützt wurde.

Ausgelöst durch die Berichterstattung der Medien über die erschütternden Ereignisse und tiefer Betroffenheit waren sich die Schulleiterinnen sofort einig: "Wir wollen helfen!"

Es war jedoch allen wichtig, die Spendenaktion persönlich zu gestalten. Durch die Gemeinsamkeit des angewandt pädagogischen Bildungskonzeptes lag es daher nah, direkt Kontakt mit der Schulleitung der Montessorischule Brühl aufzunehmen. Die Schule ist auch innerhalb der Montessorischulen eine ganz besondere Schule, die sich nicht ausschließlich mit der montessorischen Pädagogik beschäftigt und darauf festlegt. Bei der Namensgebung würdigt die Schule die pädagogische Arbeit von Maria Montessori. Die Implementierung unterschiedlicher pädagogischer Richtungen wird an der Schule täglich noch individueller an die SchülerInnen angepasst, da der  Schwerpunkt der Schule "Geistige Entwicklung" ist.

Der Austausch und die Bedarfsermittlung zwischen beiden Schulleitungen fand sehr schnell und unkompliziert statt. Somit konnte der Spendenaufruf gleich am Montag an unsere Schulfamilie kommuniziert werden.

 

 

von

Mit freundlicher Genehmigung von Primavera

Überwältigende Unterstützung innerhalb der Schulfamilie und durch regional ansässige Unternehmen

Am Montag hat unsere Schulleitung innerhalb der Schulfamilie einen Spendenaufruf zugunsten der Opfer der Flutkatastrophe gestartet. Die Hilfsbereitschaft der Schulfamilie war sehr eindrucksvoll, die Telefone von Frau Schröner und Frau Sauer standen seitdem nicht mehr still. An der Schule packten die PädagogInnen und SchülerInnen gemeinsam an, während die Sachspenden weiter zunahmen.

Damit war es aber noch lange nicht genug, der Elternbeirat und der Arbeitskreis Wirtschaft haben mit regional ansässigen Unternehmen Kontakt aufgenommen. Die sofortige Zusage von Sachspenden und die enorme Hilfsbereitschaft war auch von den Unternehmen überwältigend, sie überstiegen die zuvor eingeplanten logistischen Möglichkeiten bereits am Mittwoch.

Als Firma Eder & Heylands davon gehört hat, waren wir alle von der spontanen Zusage der in Großostheim ansässigen Brauerei über eine LKW-Gestellung aus dem eigenen Fuhrpark mitsamt Fahrer, zusätzlich zur Sachspende, mehr als überwältigt. Der Fahrer entpuppte sich sehr schnell als Herr Maximilian Widmann, er ließ es sich nicht nehmen, die Aktion tatkräftig bis zur Zustellung und Übergabe persönlich zu begleiten.   

Das Familienunternehmen Vilsa Brunnen hat kürzlich den Kaufvertrag für Sodenthaler Mineralbrunnen unterzeichnet und beabsichtigt am Standort Soden das Familienunternehmen in eine erfolgreiche Zukunft zu führen. Aufgrund dieser aktuellen Entwicklung war es für unsere Schulfamilie außerordentlich beeindruckend, eine großzügige Spende von mehreren Paletten Mineralwasser entgegen nehmen zu dürfen. Die Absicht, ein Unternehmen mit familiären Hintergrund zu führen, war deutlich spürbar.

Weitere Lebensmittelspenden kamen von Firma Stenger in Hösbach mit Fruchtsaftkästen, die Geflügelfarm Christoph Repp sagte Kisten mit Nudeln zu und Ewald Konserven stellte Konserven zur Verfügung. Der dringende Bedarf an Toilettenpapier wurde durch Fa. Fripa gedeckt.

Die sofortige Unterstützung und das entgegengebrachte Mitgefühl innerhalb der Schulfamilie sowie die gemeinsame Zusammenarbeit, auch mit den Unternehmen, war enorm.

Am Freitag fand die Zustellung und Übergabe an der Montessorischule in Brühl statt, sie wurden mit den Hilfsgütern herzlich von den Betroffenen und Helfern vor Ort empfangen.

Um einen besseren Eindruck von der Spendenwoche zu erhalten, lassen wir die Schulleitung zu Wort kommen:

       "Die Spendenaktion zugunsten der Opfer der Überflutungen war/ist ein voller Erfolg. Bereits am Dienstagmorgen wurden die ersten Sachspenden angeliefert, so dass unsere Lehrerkonferenz zwischen Windeln, Tortellini und Schaufeln stattfand. Am Mittwochmorgen kam man schon kaum mehr zur Eingangstüre herein und spätestens am Mittwochvormittag war uns dann klar: Mit einem Sprinter werden wir nicht auskommen. Bereits da türmten sich die gepackten Kartons in der Eingangshalle. Und die guten Nachrichten kamen im Minutentakt herein: Geldspenden, Sachspenden und die Zusage örtlicher Unternehmen, ebenfalls zu spenden. So spendierte Vilsa-Brunnen (ehem. Sodenthaler) 240 Kästen Wasser, die Eder-Brauerei spendete 2 Paletten Bier und auch Stenger, Ewald und Repp spendeten Getränke, Konserven und Nudeln palettenweise. Zum Glück stellte uns die Eder-Brauerei einen Lastwagen samt Fahrer zur Verfügung, der die ganzen Spenden heute Vormittag nach Brühl fährt.

 

Wir sind völlig überwältigt von der Hilfsbereitschaft und den Solidaritätsbekundungen – vielen, vielen Dank an Unternehmen, Elternschaft und SchülerInnen!"

 

Herzlichen Dank an die Schulfamilie und an die hilfsbereiten Unternehmen aus unserer Region:

  • Eder & Heylands Brauerei GmbH & Co. KG, Großostheim
  • Sodenthaler Mineralbrunnen GmbH, Sulzbach-Soden
  • Stenger GmbH, Hösbach
  • Ewald-Konserven GmbH, Großostheim
  • Geflügelfarm Christoph Repp, Großheubach
  • Fripa Papierfabrik Albert Friedrich KG, Miltenberg

 

Sie alle haben Herz bewiesen und wieder deutlich gemacht, wie stark die Hilfsbereitschaft und der Zusammenhalt in unserer Region ist.

 

In unserer schulinternen Wochenmemo hat uns Frau Schröner noch einen kurzen Einblick in die persönliche Übergabe gewährt:

"Am letzten Freitag übergaben Frau Sauer und ich die gespendeten Waren und das Geld an unsere Partnerschule in Brühl. Der 7,5t-LKW, gefahren vom Junior-Chef der Eders-Brauerei, kam zeitlich mit uns an. Vor Ort waren die PädagogInnen der Schule versammelt und gemeinsam entluden wir den LKW. Getränke, Schaufeln und Besen wurden sofort in einen Sprinter umgeladen, der die Sachen direkt nach Erftstadt-Blessem brachte. Dort wurden unsere Spenden dringend benötigt. Die Schulleitung der Maria Montessorischule Brühl lässt ausrichten: „…wir sind ergriffen und gerührt über die Hilfsbereitschaft und die Solidarität (…) Vielen Dank... Ich bin am Freitag später auch mal nach Blessem gefahren, weil sie noch Wasser brauchten. Der Anblick war schrecklich! Jetzt kommen keine Autos mehr rein. Die anderen Spenden werden von den KollegInnen nach Erftstadt-Lechenich gefahren. Dort ist ein Autohaus, das seine Halle zur Verfügung gestellt hat und dort können sich Bedürftige die Dinge holen (…). Ich war gerade dort und alle haben sich über die tollen Sachen in den beschrifteten Kartons gefreut! Am Mittwoch überlegen wir dann, wo Ihr Geld hingeht…“

Vielen Dank, Frau Schröner!

 

Die Spendenwoche war und ist wirklich groß, um es mit der Einstellung der AK-Leiterin Wirtschaft abzurunden: Think Big!

 

 

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